Pressespiegel

Ben-Hatiras „Wohltätigkeit“

Ich habe die Unterstützung der salafistischen Organisation Ansaar International durch Änis Ben-Hatira kritisiert. Zudem habe ich den Verein Darmstadt 98 aufgefordert, sich weitreichend von dem Spieler zu distanzieren.

Die Reaktion der „Lilien“, wie die 98er auch genannt werden, schmeckt dem Darmstädter Grünen-Politiker Philip Krämer nicht: „Ein Bundesliga-Spieler verleiht Ansaar ein seriöses Image, was diesem Verein nicht zusteht.“ Wenn sich Darmstadt 98 nicht bald „weitreichend“ distanziere, dann führe das zu einem „Imageverlust“. Sein CDU-Kollege Roland Desch, ehemaliger Chef der hessischen Verfassungsschützer, vermisst eine „eindeutige Positionierung“ des Klubs, bis hin zu arbeitsrechtlichen Maßnahmen. „Darmstadt ist eine weltoffene Stadt. Es ist abträglich, wenn die Insignien des Vereins, der sich auch als Repräsentant und Werbeträger für die Stadt bezeichnet, von Mitgliedern einer ex­tremistischen Organisation, die gegen Völkerverständigung und das friedliche Zusammenleben der Völker steht, getragen und zur Schau gestellt werden.“

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