Green Economy

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Darmstadt und die Region – von der Wissenschaftsstadt zur Digitalstadt

Darmstadt hat den Übergang von der Wissenschaftsstadt zur Digitalstadt geschafft. Dies ist ein Beispiel für eine moderne Form des Wirtschaftens: Ökologische und wissenschaftliche Ansprüche und Anforderungen zusammen denken und und dabei digitale Innovation produktiv aufgreifen. Ich möchte mit diesen jungen Gründerinnen und Gründern in der Stadt und im Landkreis ins Gespräch kommen und von ihrem Wissen und ihrer Kreativität lernen, um sie für neue politische Ideen einzusetzen.

Den sozial-ökologischen Aufbruch fortsetzen

Wir GRÜNE wollen eine Wirtschaftspolitik, die auf die realen Bedürfnisse der Menschen ausgerichtet und mit dem Umweltschutz in Einklang gebracht ist. Wir wollen zum Nutzen aller wirtschaften und dabei unsere Lebensgrundlagen erhalten, indem wir Wachstum und Ressourcenverbrauch voneinander entkoppeln. Unsere Wirtschaftspolitik verschafft Unternehmen bestmögliche Rahmenbedingungen, um sich die neuen Märkte der Ressourceneffizienz und der Erneuerbaren Energien zu erschließen und so unternehmerische Entscheidungen im Sinne der gesamten Gesellschaft und der Umwelt treffen zu können.
Damit flächendeckend schnelles Internet auch in Hessen endlich Realität wird, haben wir den Kommunen ermöglicht, sich wirtschaftlich im Breitbandausbau zu engagieren und erstmals direkte Landeszuschüsse gewährt. So wird Hessen bis Ende 2018 flächendeckend mit mindestens 50Mbit/s versorgt sein.
Wir wollen z. B. Genossenschaften als regionale Akteure gerade im ländlichen Raum fördern und das Handwerk als wichtigen Partner bei der Energiewende und auf dem Weg zu mehr Ressourceneffizienz stärken. Ökologisch ausgerichtete Industrieparks und besonders ressourceneffiziente Gewerbegebiete sind wichtige Bausteine zur Stärkung der regionalen Wirtschaft; ihre Entwicklung wollen wir unterstützen. Unser Ziel ist es, die Flächeninanspruchnahme zu drosseln und langfristig keine zusätzlichen Flächen zu verbrauchen.
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Den Mut zur Gründung belohnen

Wir haben Hessen zum Gründerland Nummer 1 unter den Flächenländern gemacht, indem wir das Klima für Gründer*innen in den letzten Jahren deutlich verbessert und die Beratung, Vernetzung und Kreditvergabe ausgebaut haben. Daran wollen wir anknüpfen: Auch weiterhin darf die Umsetzung guter Ideen nicht daran scheitern, dass kein Gründungskapital zur Verfügung steht. Wissenschaftler*innen wollen wir darin bestärken, den Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse in Unternehmen umzusetzen. Zur noch stärkeren Unterstützung von Unternehmensgründungen wollen wir Gründungsberatungsgutscheine einführen, das Unternehmertum aus den Hochschulen heraus stärken, ein einheitliches digitales Verwaltungsportal zur Abwicklung von Unternehmensgründungen (one-stop-shop) schaffen, Kleinstunternehmen auch nach der Gründungsphase sozial absichern, eine Meistergründungsprämie für Handwerker*innen einführen und weiterhin Risikokapital des Landes über die WI-Bank zur Verfügung stellen. Der auch in Hessen verbreiteten „Angst vor dem Scheitern“ – und damit auch dem Gründen – wollen wir entgegenwirken. Wir werden die Umsetzung des vom TechQuartier erarbeiteten Masterplans für die Start-up-Region FrankfurtRheinMain unterstützen und ihn um eigene landespolitische Maßnahmen ergänzen. Hier stehen für uns die Talentaktivierung an den Hochschulen, die Vernetzung der Akteure sowie die Weiterentwicklung der öffentlichen Finanzierungsmöglichkeiten im Mittelpunkt. Darüber hinaus kann die Landesregierung eine wichtige Rolle beim nationalen und internationalen Standortmarketing für das Gründerland Hessen übernehmen. Um besonders Frauen zur Gründung zu ermutigen, werden wir im Rahmen eines Businessplanwettbewerbs oder eines Gründerpreises explizit eine Kategorie für Frauen schaffen.